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Juliane Maibach
Reisebericht Teil 1: Lost in Canada
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Reisebericht Teil 1: Lost in Canada

01. November 2014

Reisebericht Teil 1: Lost in Canada

Unsere Hochzeitsreise startete ohne jegliche Probleme, dafür aber recht früh am Morgen. Um 6 Uhr ging es bereits los. Der Zug kam pünktlich, war zwar recht voll, aber wir kamen ohne Verzögerungen am Frankfurter Flughafen an. Nachdem wir eingecheckt hatten, hieß es erst einmal warten. Die Zeit nutzte ich um ein paar Spatzen von natürlicher Kost zu überzeugen. Zunächst fanden sie die Äpfel auch ganz toll, bis jemand sein belegtes Brötchen herausholte … 20140826_111307

Unser Flug ging los und sollte uns zunächst einmal nach Calgary (Kanada) bringen und von dort aus schließlich nach San Francisco. Auch dieser Reiseabschnitt verging problemlos und wir kamen nach über 10 Stunden Flugzeit in Calgary an. Da das Schlafen im Flugzeug immer sehr schwierig ist, (genauso wie im Zug) waren wir also ziemlich müde. Nachdem wir in Kanada angekommen waren, ging es zunächst durch die Passkontrolle, danach zum Koffer abholen. Anschließend mussten wir diese wieder aufgeben und erneut durch eine Kontrolle. Dann lagen erneut 3 Stunden Wartezeit zwischen uns, bis unser Flug nach San Francisco starten sollte. Auf einmal bemerkten wir, dass sich etwas auf der Anzeige geändert hatte: Unser Flug ging nun von einem anderen Gate aus, das natürlich am gegenüberliegenden Ende des Flughafens lag. Wir hetzten also dorthin, nur um festzustellen, dass da nichts von unserem Flug zu finden war. Das dortige Personal wusste auch von nichts, also wieder zurück und nachfragen. Leider konnte man uns noch immer nicht weiterhelfen und schließlich lasen wir auf der Anzeige: Flight cancelled.

Nachdem immer mehr verzweifelte Passagiere dazu kamen, nahm sich uns eine Mitarbeiterin an. Wir sollten erneut unsere Koffer holen, durch den Zoll gehen und das Gepäck nochmals aufgeben. Wir würden mit einem anderen Flug weiterfliegen. Nachdem das in aller Hektik getan war, kam die große Überraschung: Es gibt keinen anderen Flug.

Ihr könnt euch sicher denken, was dann kam. Genau: Koffer holen, durch den Zoll und schließlich an einem Schalter warten, wo vollkommen überforderte drei!!! Mitarbeiter auf ihren Computern herumtippten, um über 200 Passagiere neue Flüge zu besorgen. Mittlerweile war es Abend geworden und wir hatten über 2,5 Stunden vor dem Schalter warten müssen. Dann die wundervolle Nachricht: Der Flughafen schließt um 19 Uhr und der nächste Flug gehe erst um 6.30 Uhr morgens. Allerdings nicht nach San Francisco, sondern nach Denver, wo wir umsteigen mussten, um dann nach San Francisco zu kommen. Ich muss dazu sagen, dass wir nun seit über 26 Stunden auf den Beinen waren, meine Laune war dementsprechend nicht mehr allzu prächtig. Wenigstens wurden wir mit einem Transfer Bus in ein Hotel verfrachtet. Exif_JPEG_PICTUREDas glich allerdings einer ziemlichen Ruine, da dort gerade umgebaut wurde. Vollkommen fertig und entkräftet warfen wir uns ins Bett, wo wir ganze drei Stunden schlafen konnten, bis wir erneut zum Flughafen mussten. Immerhin kamen wir in Denver und schließlich auch in San Francisco an, auch wenn es 1 ½ Tage später war. Wir gingen also gleich danach zu unserem Mietwagenverleih, holten unser Auto und fuhren zum Hotel. Der Beginn der Fahrt war recht holprig, immerhin handelte sich um einen Automatikwagen und die Bremse war unglaublich sensibel. Dazu noch diese Bodenschwellen. -.-

Ihr könnt euch nicht vorstellen wie erleichtert ich war, als wir endlich in unserem eigentlichen Hotel ankamen. Nach der Odyssee hatte ich schon echte Zweifel. Obwohl es bereits Abend und wir recht müde waren, gingen wir noch in die Stadt und zum Fisherman´s Warf, wo wir endlich mal wieder etwas Richtiges zu essen bekamen. Die folgenden Tage in San Francisco waren aufregend, vor allem unsere Whale Watching Tour, doch dazu mehr im nächsten Teil. 😉

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