Seelenlos

Ein magischer Spiegel, eine fremde Welt und mysteriöse Splitter, die nach dir zu rufen scheinen?

So gestaltet sich zumindest Gwens Leben gerade. Und dann ist da noch dieser geheimnisvolle Fremde…

Wo ist sie hier? Eben stand Gwen noch in ihrer Wohnung. Und jetzt?!

Sie starrt auf den Spiegel in ihrer Hand. Was ist da gerade passiert?

Und vor allen Dingen: Was ist das für ein merkwürdiges rötliches Licht dort vorne in der Höhle.

Das Licht sendet ein Gefühl aus, das sich sanft um sie schmiegt. 

Ja, es ruft nach ihr! Sie verspürt förmlich ein Verlangen danach…

Sie gibt dem Verlangen nach und geht in die Höhle.

Doch dann ist da plötzlich dieses Geräusch.

Gwen dreht sich um und blickt in zwei purpurfarbene Augen…

Magie? Seelenlose Wesen?

Für Gwen ist völlig klar: So etwas gibt es nur in Filmen. 

Gwen ist generell eher der analytische Mensch, studiert Informatik, programmiert Apps und ist der Meinung, dass sich so gut wie alles wissenschaftlich erklären lässt. 

Wie falsch sie damit liegt, muss sie feststellen, als sie durch einen Spiegel in eine fremde Welt fällt. 

Denn von nun an kommt sie mit ihrem rationalen Verstand irgendwie nicht mehr weiter.

Außerdem muss sie schnell feststellen, dass es in dieser Welt nur so von unbekannten Gefahren wimmelt.

Und das Schlimmste ist: Es sieht so aus, als gäbe es keinen Weg zurück in ihre eigene Welt!

Die einzige Chance…

Aber auf einmal ist dieser merkwürdige Typ da. Tares.

Auf den ersten Blick wirkt Tares unnahbar. Doch dann liegt da auch dieses geheimnisvolle Funkeln in seinen purpurnen Augen, deren Anziehung Gwen sich einfach nicht entziehen kann…

Irgendetwas stimmt allerdings nicht mit ihm. Gwen wird das Gefühl nicht los, dass Tares ihr etwas verheimlicht.

Es sollte ihr eigentlich egal sein! – Aber wie es scheint, ist ER ihre einzige Chance, dieser Welt wieder zu entkommen. 

Nur leider ist das auch Tares bewusst. Der verfolgt ganz offensichtlich nur sein eigenes Ziel! 

Kann sie ihm vertrauen?