Spicy Sneak Peek von “The Cursed Queen”

Mir ist bewusst, dass das ein Fehler ist. Riven ist mein Feind. Er ist der Mann, an dem ich vorbeimuss, um an den König ranzukommen. Er ist der Veydras. Ich kann und darf ihm nicht trauen. Und dennoch ist dieser Moment etwas Besonderes. Ich will mich ihm nicht entziehen. Bisher habe ich nie gezögert, wenn ich etwas wollte. Ich war immer offen und habe ehrlich gezeigt und gesagt, was ich möchte. Es gibt keinen Grund, nun etwas an dieser Herangehensweise zu ändern. In diesem Augenblick ist es glasklar: Ich will Riven.

Ich hebe eine Hand, bevor ich darüber nachdenken kann, und streiche ihm eine dunkle Strähne aus der Stirn. Seine Haut ist warm unter meinen Fingern und fühlt sich viel zu gut an. Und seine Augen … Sie ruhen auf mir mit einer Intensität, die mir die Luft raubt. Unsere Gesichter sind nur noch Zentimeter voneinander entfernt. Ich kann seinen Atem auf meiner Haut spüren – warm, ruhig, kontrolliert. Meine Finger streichen über seine Wange, fahren die Konturen seiner fein geschnittenen Gesichtszüge nach. Mein Herz hämmert.

»Du zitterst«, murmelt er.

Ich schüttle den Kopf. »Tue ich nicht.«

»Doch.«

Seine Stimme ist leise, sein Ton sanft – und es bringt mich um den Verstand. Er hebt eine Hand, langsam, als gäbe er mir Zeit, zurückzuweichen. Ich tue es nicht. Seine Finger streifen meine Taille, fahren ganz leicht an dem Stoff entlang. Ich atme scharf ein. Es ist eine so leichte Berührung, und doch spüre ich diesen süßen Schauer in mir.

Das Silber in seinen Augen scheint zu brennen, verwandelt sich in ein Meer aus Flammen, das mich zu verschlingen droht. Und ich begebe mich nur zu bereitwillig in diesen Sturm aus Feuer und Glut. Ich beuge mich langsam nach vorne. Meine Lippen schweben über seinen. Seine Hand legt sich um meinen Hinterkopf. Warm, sanft und doch bestimmt. Und endlich finden unsere Lippen einander.

Es ist kein hastiger, verzweifelter Kuss. Es fühlt sich mehr wie ein Test an, ein letztes Angebot, bevor mich die Flammen vertilgen werden. Doch ich will nicht fliehen. Ganz im Gegenteil.

Ich öffne leicht meine Lippen, gebe ihm wortlos die Antwort, nach der er sucht. Ein leises, kehliges Geräusch entweicht mir, als seine Zunge sanft über meine Unterlippe streicht – ein vorsichtiges Austesten, ein leises Versprechen, das mich erschauern lässt.

Ich erwidere die Bewegung, koste seine Wärme, lasse mich von der Glut, die in mir aufsteigt, forttragen. Er schmeckt nach etwas Dunklem, Vertrautem, nach alldem, was mich abschrecken sollte, und doch kann ich nicht genug davon bekommen.

Seine Zunge drängt sich fordernder gegen meine, tanzt mit ihr in einem langsamen, sinnlichen Rhythmus, der sich wie flüssiges Feuer durch meine Adern zieht. Mein Griff an seinem Shirt verstärkt sich, meine Fingernägel graben sich leicht in den Stoff, als bräuchte ich einen Anker, um nicht völlig die Kontrolle zu verlieren.

Riven knurrt leise in den Kuss hinein, ein tiefes, vibrierendes Geräusch, das mich nur noch mehr anheizt. Seine Hand gleitet weiter über meine Taille, hinab zu meiner Hüfte. Seine Finger schieben sich unter den Stoff, während er mich noch näher an sich zieht. Ich spüre die Härte seines Körpers, die Spannung in seinen Muskeln, als würde er sich nur mit Mühe zurückhalten.

Doch ich will nicht, dass er sich zurückhält. Ich vergrabe meine Finger in den weichen Strähnen seines Haars und ziehe ihn noch fester an mich, während ich den Kuss vertiefe. Mein ganzer Körper steht in Flammen. Mein Herz rast, mein Atem ist schwer, jeder Nerv in mir ist auf ihn ausgerichtet. Auf seine Lippen, seine Hände, den unbändigen Hunger, der zwischen uns lodert.

Ich sollte das nicht wollen. Ich sollte ihn wegstoßen, ihn daran erinnern, wer wir sind. Doch nichts an dieser Berührung fühlt sich falsch an. Nichts an diesem Kuss ist ein Fehler. In diesem Moment will ich nichts anderes als ihn.

Ich lehne mich in seine Hand, spüre seine Zunge, die so gekonnt mit meiner spielt, dass ich kurz davor bin, den Verstand zu verlieren. Meine Finger gleiten unter sein Shirt, spüren die feste Haut und streichen über seine steinharten Muskeln. Ein Schauer rinnt durch meinen Körper, während ich ihn weiter erkunde.

Schließlich zieht Riven mich näher. Meine Knie rutschen über den Boden, und plötzlich sitze ich auf seinem Schoß, meine Beine zu beiden Seiten von ihm. Seine Hände streifen meine Hose ein Stück herab und legen sich fest an die nackte Haut meiner Hüfte.Hitze steigt in mir auf, ein pochendes Verlangen, das sich durch jede Faser meines Körpers zieht.

Seine Lippen wandern an meinem Kiefer entlang, warm und fordernd, und ich verliere jede Kontrolle. Ich lasse meine Finger über seine Brust gleiten, über die harten Muskeln, und langsam wandern sie tiefer. Sein Atem wird schwerer, sein Griff an meiner Taille fester.

Dann hebt er den Kopf, seine Stirn berührt meine. Sein Blick ist dunkel, glühend. »Elana«, murmelt er.

Seine Finger streifen weiter über meinen Körper, wandern langsam meine Seiten entlang und hinterlassen ein Kribbeln auf meiner Haut, das ich bis tief in mein Inneres spüren kann.

»Sag mir, wenn ich aufhören soll«, ermahnt er mich.

Mein Herz rast. Ich sollte etwas sagen. Vermutlich wäre es das Richtige. Aber ich tue es nicht.

»Nein«, keuche ich und schaue in das silberne Lodern seiner Augen. »Hör nicht auf.«

Erneut suche ich seine Lippen, bewege mich auf seinem Schoß, spüre seine Härte, die sich gegen mich presst. Ich bin wirklich kurz davor, den Verstand zu verlieren, oder habe es bereits getan. Denn das hier ist absoluter Wahnsinn.

Seine rechte Hand streift mir die Weste vom Körper. Anschließend befreit er mich in einer fließenden Bewegung von meinem Shirt. Ich sitze noch immer auf seinem Schoß, kreise leicht mit der Hüfte, um ihn weiter zu reizen und seine Härte zu fühlen. Rivens silberne Augen lodern, als ich mich auf ihm bewege, mich an ihm reibe, ihn provoziere. Mein Körper brennt, meine Haut prickelt unter seinen Berührungen, die mich regelrecht süchtig machen.

Sein Blick gleitet über meinen nackten Oberkörper. Das Silber in seinen Augen brennt wie ein Inferno. Seine Finger bewegen sich über meine bloße Haut, als wollte er sich jede Linie, jede feine Erhebung einprägen. Ich ringe nach Atem, während ich die Lider schließe und in dem Feuer aufgehe, das in mir brennt. Seine Finger wandern an meinen Seiten höher, spüren meinen Rippenbögen nach, bis sie kurz davor sind, meine Brüste zu erreichen. Er hält inne, und ich atme keuchend aus. Er treibt die süße Qual weiter, wartet einen Moment. Doch auch ich kann gemein sein und es ihm mit gleicher Münze heimzahlen. Ich bewege mich erneut auf ihm, lasse meine Hüfte kreisen. Riven gibt ein angestrengtes Keuchen von sich, und endlich umschließen seine Hände meine Brüste. Seine Daumen fahren über die empfindlichen Spitzen, spielen damit, necken sie mit sanften Kreisen, bis ich mit einem leisen Keuchen den Kopf in den Nacken lege.

»Riven«, hauche ich, kaum mehr als ein heiserer Atemzug.

Er sieht mich an, als würde er mich verschlingen wollen. »Du bringst mich wirklich um den Verstand, Elana.«

Seine Lippen legen sich um meine Brustwarze, warm und fordernd. Ganz langsam streicht seine Zunge darüber, reizt mich, bevor er leicht an ihr saugt. Ein heißes Stöhnen entfährt mir, meine Finger graben sich in sein Haar, während mein Körper sich ihm entgegenstreckt und mehr fordert. Er verstärkt den Druck, beißt leicht hinein, gerade fest genug, dass ein süßer Schmerz durch meine Mitte jagt und mein Körper in Flammen aufgeht.

Ich kann nicht genug bekommen. Meine Hände wandern über seinen muskulösen Oberkörper, erkunden die festen Linien seiner Brust, seiner Schultern. Ich spüre die Anspannung unter seiner Haut, als würde er sich selbst kaum beherrschen können.

»Du bist so verdammt heiß«, murmelt er gegen meine Haut. Seine Lippen ziehen eine brennende Spur über meine Brust, bevor er sich wieder aufrichtet und mich mit einem intensiven Blick ansieht. Seine Augen glühen im Halbdunkel, ein Silber wie flüssiges Licht, das in seinen Iriden eingefangen wurde. Sie versprechen Feuer und Dunkelheit zugleich, einen Sturm, in dem ich mich bereitwillig verlieren will.

Ein dunkles Lächeln umspielt seine Lippen, als er meine Reaktion bemerkt. Seine Hände gleiten tiefer, streifen über meine Taille, dann noch weiter hinab. Mit einem schnellen Ruck öffnet er den Knopf meiner Hose, seine Finger schieben sich unter den Stoff. Mein Herz und mein Puls rasen. Ich spüre, wie er über meine Haut gleitet, immer tiefer, bis seine Finger schließlich meine glühende Mitte finden.

Ich keuche, als er mich berührt. Er beginnt mich mit sanften, kreisenden Bewegungen zu reizen. Meine Hüften zucken ihm entgegen, ein unkontrolliertes Verlangen überkommt mich, das ich nicht länger zurückhalten kann.

»So nass für mich«, murmelt er, seine Stimme dunkel und rau vor Verlangen.

Ich kann nichts erwidern, mein Kopf ist leer, mein Körper auf ihn fokussiert. Er taucht mit einem Finger in mich ein, langsam, genießerisch, als wollte er jede meiner Reaktionen spüren.

»Verdammt«, wimmere ich, als er beginnt, sich in mir zu bewegen, mich weitertreibt, während seine andere Hand an meiner Hüfte ruht, mich in eine Position lenkt, die ihn noch tiefer in mich dringen lässt.

Dann höre ich es.

»Elana? Riven? Seid ihr da?«

Yun. Und May.

Fuck, verdammt!

Mein Herz schlägt schneller, aber nicht vor Lust, sondern vor panischer Erkenntnis. Ich will mich zurückziehen, mich unter Kontrolle bekommen – und irgendwie will ich genau das auch nicht. Doch Riven scheint ohnehin seine ganz eigenen Pläne zu haben. Er hält noch immer meine Hüfte, während ich mich weiter auf ihm und auf seiner Hand bewege. Noch ehe ich mich von ihm lösen kann, streichelt ein zweiter Finger über meine nasse Mitte und dringt in mich ein.

Er beugt sich leicht nach vorne. »Vergiss sie«, murmelt er an meinen Lippen, bevor er mich mit einem fordernden Kuss verschlingt, als wollte er jede Ablenkung von mir nehmen, mich wieder ganz in seinen Bann ziehen.

»Wir versuchen, euch rauszuholen!«, ruft Yun erneut.

Riven atmet schwer gegen meine Lippen, sein Atem heiß und unkontrolliert. Dann ruft er knapp zurück: »Ja, wir sind hier. So weit ist alles in Ordnung.«

Ich keuche, als seine Finger sich erneut in mir bewegen, tief, drängend, während sein Daumen sanfte Kreise um meinen empfindlichsten Punkt zeichnet.

»Riven«, flehe ich, halb ein Protest, halb eine Bitte, aber er lächelt nur gegen meine Haut.

»Komm für mich, Elana«, murmelt er, seine Worte dunkel und so verflucht verführerisch.

Sein Mund findet erneut meine Brust und legt sich heiß darauf. Ich spüre seine Zunge, die gekonnt mit mir spielt und mich reizt. Seine Finger finden meinen Rhythmus, und alles andere um mich herum verblasst, bis nichts mehr übrig ist außer ihm und der Welle aus Verlangen, die mich mit sich reißt. Um mich herum höre ich noch Mays und Yuns Stimmen. Sie sagen irgendetwas. Geräusche sind zu hören, doch sie gehen in dem Rauschen unter, das durch meinen Körper brandet. Alles, was zählt, ist Riven – seine Finger, die tiefer in mich dringen, und seine Lippen, die mich auf diese unglaubliche Weise quälen.

Mein Körper bäumt sich auf, meine Nägel graben sich in Rivens Schultern, während sich die Spannung in mir entlädt. Ein atemloses Keuchen entweicht mir, ich lehne den Kopf zurück, während eine Welle aus Feuer und Ekstase mich überrollt, mich zerreißt und neu zusammensetzt.

Riven hält mich fest, seine Bewegungen werden sanfter, führen mich langsam durch die Nachbeben, bis ich nur noch heftig atmend gegen ihn sinke. Mein Körper fühlt sich schwer an, warm, als wäre ich in flüssiges Licht getaucht worden. Er küsst mich auf die Stirn, fährt mit seinen Fingern über meine Taille und zieht mich enger an sich.

»Das war ein verdammt schöner Anblick«, murmelt er, und sein Atem streicht heiß über meine Haut.

Ich lache leise, noch völlig benommen, während ich meine Stirn gegen seine lehne. »Arroganter Mistkerl!«

Er grinst. »Das sagst du jetzt.« Seine Hand gleitet besitzergreifend über meine Hüfte, als wollte er mich noch fester an sich binden. »Aber vor ein paar Sekunden hast du meinen Namen gestöhnt, als wäre er das einzige Wort, das du kennst.«

Ich schlage ihm spielerisch gegen die Brust, doch er fängt meine Hand ab, führt sie an seine Lippen und küsst meine Fingerspitzen, bevor er sie mit seinen umschließt. Sein Blick hält meinen fest – silbern, durchdringend, immer noch heiß.

Dann, wie aus weiter Ferne, dringen die Stimmen erneut zu uns durch. »Wir haben einen Weg gefunden«, ruft Yun. »Haltet euch bereit!«

Ich blinzele, komme langsam wieder in der Realität an. Die Dunkelheit um uns, die Enge dieses Raums, die Bedrohung, die draußen lauert – es trifft mich wie ein Schlag.

Riven aber scheint sich nicht im Geringsten daran zu stören. Er drückt einen letzten, fordernden Kuss auf meine Lippen, dann lehnt er sich zurück und mustert mich mit einem Blick, der mir sagt, dass das hier noch lange nicht vorbei ist.

»Falls dir irgendwann mal wieder der Sinn danach stehen sollte …« Seine Stimme ist dunkel, ein Hauch von Belustigung darin, aber auch ein unausgesprochenes Versprechen. Ich grinse nur vielsagend, stehe auf und ziehe mich wieder an, als wäre nichts gewesen. Aber sein Blick sagt mir etwas anderes. Und verdammt, ich weiß, dass ich wieder an ihn denken werde.